Südwest Presse: Kommentar über die Rochade bei der SPD

Ulm (ots) – Der SPD bleibt nichts erspart. Nachdem sich der Hype um Martin Schulz verflüchtigt hat und die Partei nach den Wahlniederlagen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in den Umfragen auf Normalmaß zurückgefallen ist, trifft nun zu allem Überfluss ein schwerer Schicksalsschlag mit Erwin Sellering einen der SPD-Ministerpräsidenten, die fest im Sattel zu sitzen schienen. Martin Schulz, der seit Wochen gehörig unter Druck steht, ist bemüht, das Beste aus dieser Situation zu machen. Dass Manuela Schwesig neue Landesmutter in Mecklenburg-Vorpommern wird, war schon vor längerer Zeit mit allen Beteiligten so besprochen. Es kommt jetzt nur früher als geplant. Katarina Barley als Familienministerin sieht dagegen eher wie eine Verlegenheitsidee aus – oder doch wie eine günstige Gelegenheit, sie als Generalsekretärin los zu werden? Die unvorhergesehene Rochade kann sich aber auch als Befreiungsschlag für Martin Schulz entpuppen, wenn Hubertus Heil der SPD-Kampagne neuen Schwung und mehr Struktur verleiht. Der Partei bleibt gar keine andere Wahl, als auf diese Chance zu setzen.

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