Südwest Presse: Kommentar zum Streit in der SPD

Ulm (ots) – Die politischen Verdienste der SPD für dieses Land sind unbestritten, ihre Politiker haben über Jahrzehnte Historisches geleistet. Doch leider scheinen 150 Jahre Parteigeschichte nicht gereicht zu haben, um endlich zu begreifen, wie Wahlkampf geht. Die jüngste Volte des Ex-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück ist ein erneuter, schlagender Beweis für dieses SPD-Defizit. Steinbrücks Interview-Angriffe in „Bild am Sonntag“ und der FAS haben nur ein Ziel: sein eigenes Ego und den Erfolg seiner Bühnentournee mit dem Satiriker Florian Schroeder zu stärken. Der ehemalige Finanzminister kennt seine Partei nur zu gut: Ein kleiner, gemeiner Haken auf Martin Schulz und schon keulen Stegner & Co. zurück. Am Freitag kannte noch keiner das neue Kabarett-Duo Steinbrück/Schroeder, jetzt werden die Säle garantiert gefüllt sein. Das Ende vom Lied: Die SPD präsentiert sich der amüsierten Öffentlichkeit wieder einmal als heillos zerstrittener Haufen. Ein Bärendienst für Martin Schulz und seine Kampagne. Ein kurzer Blick auf die Taktik des politischen Gegners könnte der SPD helfen. Auch wenn’s schwer fällt: Einfach mal die Klappe halten!

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