Think Tank: Versorgungssicherheit durch Kohleausstieg nicht gefährdet

Das Abschalten der 20 ältesten Braunkohlekraftwerke würde die Stromversorgung in Deutschland nicht gefährden. Zu diesem Schluss kommt der Think Tank „Agora Energiewende“ in einer aktuellen Analyse, die die „Bild“ (Samstag) zitiert.

Selbst bei Minus-Temperaturen und absoluter Windstille („kalte Dunkelflaute“) sei „im Januar 2020 oder im Januar 2030 die Versorgungssicherheit gewährleistet“, heißt es in dem dreiseitigen Papier. „Mit dem Abschalten der Kohlekraftwerke würde sich Deutschland nicht von Stromimporten abhängig machen. Es müsste lediglich seine Stromexporte reduzieren“, sagte Agora-Direktor Patrick Graichen der „Bild“. Graichen reagierte damit auf Kritik von FDP und Union, die in den Sondierungsverhandlungen vor Stromimporten aus Polen gewarnt hatten.

„Diese Kritik entbehrt jeder fachlichen Grundlage“, sagte Graichen.

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