Ubers härtester Konkurrent rüstet auf: Die Taxi-App Ola macht Uber in Indien das Leben schwer. Jetzt …

Die Taxi-App Ola macht Uber in Indien das Leben schwer. Jetzt hat der lokale Konkurrent mit Hilfe aus Japan und China auch noch seine Kriegskasse aufgefüllt. Droht Uber eine Niederlage wie in China?

Wenn Bhavish Aggarwal über seine Arbeit spricht, zieht manchmal eine Parallele zur Militärhistorie. Für den Gründer der indischen Taxi-App Ola ist der harte Wettbewerb mit dem amerikanischen Start-up Uber „wie der Vietnam-Krieg“. Aggarwal sieht sich dabei in der Rolle der Vietcongs. „Wir werden wie lokale Guerillas sein, die an jeder Ecke lauern werden“, drohte er den Amerikanern schon einmal.

Nun hat Aggarwal die Kriegskasse seines Unternehmens noch einmal kräftig aufgefüllt. Wie Ola mitteilte, hat das Unternehmen bei einer Finanzierungsrunde 1,1 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Zu den Investoren zählen der chinesische Internetkonzern Tencent und das japanische Telekommunikationsunternehmen Softbank. Das ist nicht alles: Das Unternehmen rechnet damit, dass es schon bald eine weitere Finanzierungsrunde mit einer weiteren Milliarde US-Dollar abschließen kann.

Mit der frischen Finanzspritze dürfe Ola dem weit größeren Uber auf dessen wichtigsten Auslandsmarkt noch gefährlicher werden. Nur in Amerika hat Uber noch mehr Kunden, und der indische Markt wächst rasant. Allein im vergangenen Jahr hat er sich laut der Unternehmensberatung Red Seer vervierfacht. Dennoch sind die Geschäfte für die Amerikaner …

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