Umweltministerin bedauert Trumps Blockadehaltung beim Klimaschutz

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat Bedauern über die Blockadehaltung des US-Präsidenten Donald Trump in Sachen Klimaschutz beim G-7-Treffen in Taormina geäußert. „Natürlich wäre es gut gewesen, wenn auch die USA jetzt schon mitgemacht hätten“, sagte Hendricks der „Welt am Sonntag“.

„Sechs der G-7-Staaten haben sich klar für Wohlstand durch Klimaschutz entschieden. Denn sie wissen: Nur mit einer beherzten Politik gegen den Klimawandel können wir wirtschaftlich wettbewerbsfähig bleiben.“ Hendricks äußerte die Hoffnung, dass Trump in den kommenden Tagen noch einlenken werde. „Präsident Trump hat angekündigt, nächste Woche über den Kurs seiner Regierung in der internationalen Klimapolitik zu entscheiden. Hoffentlich trifft er die richtige Entscheidung für die Menschen in seinem Land“, sagte Hendricks.

„Der Rest der Welt wird jedenfalls klar auf Zukunftskurs bleiben.“ Auch David McAllister, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments, zeigte sich enttäuscht. Das Abkommen von Paris sei ein Wendepunkt in der globalen Klimapolitik gewesen.

Er hoffe, das werde Trump „bei seiner Entscheidung nächste Woche beachten“, sagte McAllister der „Welt am Sonntag“. US-Präsident Donald Trump hatte als einziger Teilnehmer des G-7-Gipfels im italienischen Taormina ein Bekenntnis zum Klimaabkommen von Paris abgelehnt. Er brauche mehr Zeit, um das Pariser Klimaabkommen zu bewerten, erklärte Trump.

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