US-Anleihen: Gewinne ausgebaut nach Fed-Protokoll

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre
Gewinne ausgebaut. Im Gegenzug fielen die Renditen weiter. Unter
anderem eine Abstufung der Kreditwürdigkeit Chinas durch die
Ratingagentur Moody’s habe den Handel mit amerikanischen
Staatspapieren gestützt, hieß es von Marktbeobachtern.

Zudem kamen Impulse vom jüngsten Protokoll der jüngsten
Zinssitzung der US-Notenbank (Fed). Die meisten Ratsmitglieder der
Fed hatten sich dabei zwar dafür ausgesprochen, dass eine weitere
geldpolitischen Straffung „bald“ erfolgt. Beim weiteren Ausblick
aber gab es Uneinigkeit. Während manche Mitglieder bei künftigen
Zinserhöhungen ein schnelleres Tempo an den Tag legen wollten,
sprachen sich andere für eine langsamere Gangart aus. Sollte die
US-Notenbank tatsächlich den Leitzins weniger schnell anheben,
würden auch die Anleiherenditen tendenziell unter Druck geraten.

Zweijährige Anleihen legten um 2/32 Punkte auf 99 29/32 Punkte
zu. Sie rentierten mit 1,294 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen
um 5/32 Punkte auf 100 12/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,795
Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere erhöhten sich um 6/32
Punkte auf 101 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,259 Prozent.
Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 11/32
Punkte auf 101 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,925 Prozent./la/he

AXC0308 2017-05-24/21:37

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