US-Anleihen legen nach Fed-Protokoll überwiegend leicht zu

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Mittwoch
überwiegend etwas zugelegt. Laufzeiten ab fünf Jahren notierten mit
leichten Aufschlägen nach größeren Verlusten am Vortag. Kurzzeitig
hatte das Fed-Protokoll der US-Notenbank auf den Kursen gelastet,
die Papiere erholten sich jedoch anschließend rasch wieder.

Die US-Notenbank Fed hält trotz einer eher schwachen Inflation an
ihrem geldpolitischen Kurs fest. Die meisten Mitglieder im
geldpolitischen Ausschuss sprechen sich für weitere graduelle
Leitzinsanhebungen aus, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten
Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen
Ausschusses (FOMC) vom 12. und 13. Dezember hervorgeht. Maßgeblich
für das Straffungstempo dürfte demnach die künftige Entwicklung der
Teuerung sein.

Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 28/32 Punkten. Sie
rentierten mit 1,93 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 1/32
Punkte auf 99 14/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,24 Prozent.
Richtungweisende zehnjährige Papiere legten um 5/32 Punkte auf 98
10/32 Punkte zu und rentierten mit 2,44 Prozent. Longbonds mit einer
Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 20/32 Punkte auf 99 11/32
Punkte. Sie rentierten mit 2,78 Prozent./bgf/bek/he

AXC0195 2018-01-03/21:12

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