Wachstumsschub macht Konsum-Aktien aussichtsreich: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe muss auf dem …

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe muss auf dem G7-Gipfel mit Trumps Kritik rechnen, denn der günstige Yen macht japanische Konzerne zu boomenden Exporteuren. Wie Anleger am Aufschwung des Aktienmarkts mitverdienen.

Auf ein Wirtschaftswunder dürfen die Japaner nicht hoffen. Doch was sich in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt derzeit tut, wirkt durchaus wie eine wundersame Genesung. Der Leitindex Topix hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Treiber waren vor allem die starke US-Wirtschaft und der schwache Yen. Japanische Produkte werden für Käufer aus dem Ausland günstiger. Nach zwei Jahrzehnten Stagnation wächst die Wirtschaft nun. Von 2012 bis 2016 stieg das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner im Schnitt um 1,3 Prozent, zeigen Daten der OECD. In den 15 Jahren zuvor legte es nur um 0,5 Prozent pro Jahr zu.

Weltweit streuende Aktienfonds decken den japanischen Markt nur unzureichend ab. Viele Fondsmanager scheinen dem Aufschwung nicht zu trauen. Gemessen an der Verteilung im MSCI-World-Index, der die Kursentwicklung der größten Konzerne weltweit abbildet, müssten japanische Aktien 8,5 Prozent Anteil haben. Bei den weltweit anlegenden Aktienfonds, die von den Analysten bei Morningstar beobachtet werden, entfielen zuletzt aber nur fünf Prozent des verwalteten Vermögens auf Japan.

Wer stärker vom Erfolg der Konzerne profitieren möchte, muss auf Einzelwerte setzen oder den gesamten japanischen Markt abdecken, mit börsengehandelten Indexfonds …

Den vollständigen Artikel lesen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.