WAZ: Noch immer Schlusslicht – Kommentar von Michael Kohlstadt zur steigenden Zahl der Sozialleistungsempfänger

Essen (ots) – Heute werden in Nürnberg die aktuellen Arbeitsmarktdaten für November vorgestellt. Man darf wieder mit erfreulichen Nachrichten rechnen. Infolge der robusten Konjunktur gibt es längst ein kleines Jobwunder in Deutschland. In manchen Regionen sogar ein großes: Bayern und Baden-Württemberg konnten zuletzt Traum-Arbeitslosenquoten um die drei Prozent vermelden. In weiten Teilen herrscht dort längst Vollbeschäftigung. Kein Wunder, dass es im Süden deutlich weniger Bürger gibt, die auf staatliche Hilfen angewiesen sind.

NRW hinkt der Entwicklung bekanntlich seit Längerem hinterher, wofür es politisch durchaus die Quittung gab. Es war auch die von Schwarz-Gelb genüsslich ausgewalzte „Schlusslicht-Debatte“, die im Mai das Schicksal der damaligen rot-grünen Landesregierung besiegelte. Jetzt stehen CDU und FDP im Wort, es besser zu machen und die Wohlstandslücke zu den „reichen“ Ländern zu schließen. Auf die Schnelle wird das natürlich nicht gehen. Kurzfristig würde man sich ja schon freuen, wenn NRW nicht noch weiter abgehängt würde. Leider aber spricht der Trend zu immer mehr Sozialleistungsempfängern eine andere Sprache.

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