Wer braucht noch die Weihnachtspost?: Sind Weihnachtsgrüße per E-Mail wirklich ein Sittenverfall? Schlimmer …

Sind Weihnachtsgrüße per E-Mail wirklich ein Sittenverfall? Schlimmer sind da doch unpersönliche Karten mit einfallslosen Texten. Von der alljährlichen Kalenderflut ganz zu schweigen.

Viele Unternehmen senden ihren Mitarbeiter, Kunden und Partner des Hauses keine Weihnachtskarten mehr mit der Post. Sie schicken stattdessen E-Mails. Diese sind manchmal, beileibe nicht immer, persönlich adressiert, einigermaßen freundlich getextet und fast immer ein bisschen kitschig illustriert. Außer, sie machen was mit Werbung, dann ist natürlich auch die Weihnachtsmail irgendwie clever. Alle anderen schreiben halt so das Übliche.

Jedenfalls werden diese Weihnachts-E-Mails nicht selten ähnlich bewertet wie gekappte Ohren bei Rassehunden, verwaiste Ladenzeilen in den Innenstädten, Papierkaffeebecherberge und jüngst zuckerhaltige Kekse für Säuglinge. Wer nicht in feinster Handschrift mit Füllfederhalter auf Büttenpapier seine Weihnachtspost versendet, der ist dem Niedergang der Kultur zum Opfer gefallen. Mag man meinen.

Dem möchte ich etwas entgegen halten. Und das sind Berge von Karten mit …

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