Weser-Kurier: Über den Tierschutz schreibt Silke Looden

Bremen (ots) – Heimliche Filmaufnahmen von kranken, verletzten oder toten Nutztieren haben eine Schockwirkung. Die illegalen Aktionen von radikalen Tierschützern machen betroffen. Im besten Fall überführt das Bildmaterial Bauern, die nur an den Profit denken. Im schlechtesten Fall aber werden auch diejenigen Tierhalter diffamiert, die es gut mit den Tieren meinen. In jedem Fall aber ist es Sache der Behörden, die Ställe zu kontrollieren, Missstände zu beheben und Tierquälerei zu ahnden. Solange Veterinärämter aber nicht so genau hinschauen, wird es andere geben, die Anzeige erstatten. Selbst wenn die Schockbilder von geschundenen Tieren auf jeder Fleisch-packung klebten, würden nicht alle zum Veganismus übertreten. Deshalb ist die Mission der selbst ernannten Tierrechtler verfehlt. Ihnen geht es nicht um die Verbesserung, sondern um die Abschaffung der Tierhaltung. Diese kompromisslose Haltung bringt den Tierschutz nicht voran. Vielmehr müssen Recht und Gesetz endlich eingehalten werden. Es kann nicht sein, dass Schweine in Deutschland nach wie vor in viel zu engen Kastenständen gehalten werden, obwohl das in Europa längst verboten ist.

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