Weser-Kurier: Über Urlaub ohne Handy schreibt Justus Randt

Bremen (ots) – Endlich Fünfe gerade sein lassen, alle Viere von sich strecken. Ein dreifaches Hoch auf Sonne, die Ferien, die Freiheit! Arbeit? Ist jetzt erst mal einerlei! Aber auch diese Medaille hat zwei Seiten: Wer nicht auf Abwesenheitsassistenten vertraut und sich vor Funklöchern fürchtet, wird nicht weit kommen auf der Flucht vor dem Alltag. Mit dem Handy als Fußfessel. Der Ort Eisenschmitt in der Eifel zum Beispiel hat gar keinen Handyempfang. Versuche, das touristisch auszuschlachten, blieben im Ansatz stecken. Die Hemmung ist größer als gedacht: Gar nicht erreichbar zu sein, ist ein aufregender Gedanke. Aber für viele kein guter. Die Insel Juist bietet nun Hilfestellung dabei, wenigstens in den Ferien abzutauchen. Wer will, kann sein Handy oder Smartphone bei der Anreise im Rathaus abgeben. Immerhin die Hälfte hält durch. Die anderen wollen nur mal schnell ihre Mails checken. So cool, dass sie wirklich nur ein bisschen damit spielen wollen, sind aber die allerwenigsten. Kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Denn auch wer mit seinem guten Vorsatz bricht, hat mehr von seinem Urlaub als die, die es gar nicht erst probieren: eine Auszeit im wörtlichen Sinne.

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