Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Moscheeregister

Bielefeld (ots) – Dass der Islam zu Deutschland gehört, wie Ex-Bundespräsident Christian Wulff meinte, ist eine ziemlich gewagte These. Fakt ist aber, dass bei uns die Zahl der Muslime steigt – durch die Zuwanderung vor allem von Flüchtlingen und durch die Geburtenrate.

Zum schwierigen Prozess der Integration gehören auch Fragen des Glaubens und der Religion. Und da ist das muslimische Milieu so verschieden wie andere Gemeinschaften auch.

Nun ist es leider nicht so, dass der Islam eine unproblematische Religion wäre. Denn der Terror in der Welt ist islamistisch geprägt. Auch in Deutschland. Und deswegen müssen die Behörden mehr über die Moscheen wissen, in denen Muslime womöglich radikalisiert werden. Der Moschee-Verein, den der Berlin-Attentäter Anis Amri besucht hatte, wurde nach dem Anschlag verboten.

Der Staat ist auf dem muslimischen Auge weitgehend blind, weil er zu wenig sieht. Deswegen ist die Forderung nach mehr Informationen richtig.

Und ja, dieses unpopuläre Thema gehört in den Wahlkampf und in die Parteiprogramme.

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