Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Neubaustudie des Instituts der deutschen Wirtschaft

Bielefeld (ots) – Achtung, Falle! In Zeiten niedriger Kreditzinsen ist die Versuchung groß, das Ersparte in sogenanntes »Betongold« zu investieren. Das kann sich für diejenigen, die sich für das falsche Objekt und den falschen Ort entscheiden, eines Tages rächen. Warnungen vor einer Immobilienblase liegen seit langem in der Luft. Erstaunlich ist aber, dass nun ausgerechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft in dieser Sache vorprescht. Schließlich profitieren Bauindustrie und -handwerk nicht wenig von der aktuell starken Nachfrage im Wohnungsneubau. Grundsätzlich ist die Wirtschaft natürlich daran interessiert, Fehlinvestitionen des Staates und damit von Steuergeldern zu verhindern. Doch auch hier gilt: Achtung, Falle! Schließlich kann Politik ihre Entscheidungen nicht nur an Fakten ausrichten. Ihre Aufgabe ist es auch, negativen Trends wie der sinkenden Attraktivität des ländlichen Raums entgegenzuwirken. Insofern ist Wohnungsbau immer auch im Zusammenhang mit der Ansiedlung von Betrieben zu sehen. Ein attraktiver Arbeitgeber kann ein Provinznest im besten Fall in eine Schwarmstadt verwandeln.

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