Westfalenpost: US-Präsident Trump

Hagen (ots) – Schön wäre es, wenn wir ihn einfach ignorieren könnten: Soll Donald Trump doch erzählen, was er will. Soll er doch die Fakten verdrehen und die Verbündeten vor den Kopf stoßen. Soll er doch zu den undemokratischen Despoten in Saudi Arabien mehr Vertrauen aufbauen als zu uns Europäern. Geht leider nicht. Die USA sind zu wichtig, und die Welt ist zu globalisiert. Es bringt allerdings auch nichts, immer wieder mit hochrotem Kopf darüber zu klagen, dass der neue Präsident der Vereinigten Staaten ein ungebildeter, arroganter Rüpel ist. Wir müssen mit Trump leben – wahrscheinlich noch fast vier Jahre lang. Er wird sich nicht mehr ändern, das Amt wird ihn nicht zähmen; das widerspricht seiner Natur. Aber: Europa muss dringend rote Linien ziehen, die dem Wichtigtuer aus Amerika deutlich machen: bis hier hin und nicht weiter! Erstens: Wir dürfen uns nicht an einem neuen ungezügelten Rüstungswettlauf beteiligen, der die Welt keinen Deut sicherer macht. Zweitens: Wir müssen die Schöpfung bewahren, also Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen, egal ob die USA mitmachen oder nicht. Drittens: Wir müssen Menschen helfen, die unverschuldet in Not geraten sind und sich nicht selbst helfen können. Viertens: Wir müssen uns für das Recht der freien Meinungsäußerung einsetzen. Was wir brauchen, ist ein auf christlichen Werten basierender Gegenentwurf zu Trump, den wir glaubhaft der ganzen Welt gegenüber vertreten. Der Papst hat es gezeigt: Mit Trump reden? Ja. Aber gute Miene zu seinem bösen Spiel machen? Auf keinen Fall!

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