Wie Urlauber den Reisepreis mindern können: Mit dem Flieger fliehen Deutsche in den Süden. Ärgerlich, …

Mit dem Flieger fliehen Deutsche in den Süden. Ärgerlich, wenn die Reise dann ein Flop ist. Wann Urlauber Anspruch auf Entschädigung haben.

Der November in Deutschland ist oft nass und kalt. Viele Bundesbürger flüchten daher mit dem Flieger Richtung Süden. Mit der Aussicht auf Sonne und Strand steigt die Laune. Die Stimmung kippt jedoch, wenn Urlauber im Hotel ankommen und erfahren, dass ihr Zimmer bereits vergeben ist. So ist es einem Paar ergangen, das 2015 einen Urlaub an der türkischen Mittelmeerküste in Antalya verbringen wollte.

Das Hotel, in das sie für drei Tage einziehen mussten, war kein gleichwertiger Ersatz für das gebuchte Traumdomizil. Von Meerblick keine Spur, und schmutzig war es auch noch. Sie verklagten daraufhin den Reiseveranstalter Alltours. Beim Landgericht Düsseldorf bekamen sie eine Minderung des Reisepreises um 977 Euro zugesprochen (22 S 149/16). Das war den Reisenden nicht genug. Sie wollten weitere 1250 Euro Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit. Der Bundesgerichtshof billigte den Klägern 600 Euro Entschädigung zu, weil drei von zehn Urlaubstagen komplett entwertet gewesen seien und dies die Reise in die Türkei insgesamt „erheblich beeinträchtigt“ hätte (X ZR 111/16).

Eine höhere Entschädigung steht laut Gesetz Reisenden zu, wenn ihre Reise vereitelt wurde oder stark beeinträchtigt war. Gar nicht erst an sein Urlaubsziel kam …

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