Wirtschaftsstimmung im Euroraum leicht eingetrübt

Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)–Nach dem starken Anstieg im April hat die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im Mai leicht nachgegeben. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung fiel auf 109,2 Punkte von 109,7 im Vormonat. Volkswirte hatten dagegen mit einem Indexanstieg auf 110,0 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator ging auf 109,7 Punkte von 110,7 zurück.

Die Eintrübung resultierte aus Rückgängen bei den Dienstleistern und im Einzelhandel, während die Stimmung in der Industrie, im Bausektor und unter den Konsumenten im Großen und Ganzen auf einem hohen Niveau stabil blieb.

Für Deutschland sank der Index auf 109,5 Punkte von 111,0 im Vormonat. Auch in Italien trübte sich die Wirtschaftsstimmung ein, während es in Frankreich und Spanien eine spürbare Aufhellung gab.

Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone stieg auf plus 2,8 Punkte von plus 2,6 im Vormonat. Ökonomen hatten einen stärkeren Anstieg auf plus 3,2 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Anstieg auf minus 3,3 Punkte nach minus 3,6 gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

May 30, 2017 05:00 ET (09:00 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.